Ursache für diese  Fang-und Tötungsgesetze (beschlossen September 2013) war der tragische Tod eines 4-jährigen Jungen, der laut Medienberichten 45 Minuten von der Großmutter unbeaufsichtigt, in einem zu einem Park angrenzenden Brachland, angeblich von Hunden getötet wurde. Siehe Artikel von Tierheim Würzburg.  Man beachte:  Ein 4-jähriger Junge, der 45 Minuten unbeaufsichtigt ist- welche Großmutter lässt ein 4-jähriges Kind 45 Minuten lang unbeaufsichtigt in einem Brachland nahe einer Parkgrenze?  Man beachte weiters: Einige Millionen Streunerhunde im Land- ein einziger tragischer Unfall auf Grund eines schweren Aufsichtsfehlers- und selbst dieses Beispiel soll angeblich später „relativiert“ worden sein – und das soll diese Fang- und Tötungsgesetze rechtfertigen? Streunerhunde weichen in der Regel Konflikten aus, das ist ihr Überlebensprinzip. Unfälle passieren auch mit Haushunden, deshalb startet man doch keine Massenvernichtung von Hunden.


Am 11. 9. 2013 schrieb das als seriös bekannte Medium "Online FOCUS.de" , dass das Kind NICHT von Streuner- Hunden angefallen wurde, sondern zuvor ermordet und danach den Hunden vorgeworfen worden ist. Die Hunde waren behördlich registriert, gechippt, geimpft und kastriert.  Einer der Hunde, der noch Blutspuren aufwies, war zeitweise in der Obhut eines rumänischen Tierschützers. Nach Auskunft des Politikers Corneliu Vadim Tudor sei der Arzt, der das Kind untersucht haben soll, unter "Zeitdruck" gesetzt worden.

Es gibt nämlich tatsächlich Hinweise, dass der Bub vergewaltigt und getötet worden sei, bevor die Hunde über ihn herfielen. Der Europaparlametarier sagte das zur rumänischen Zeitung „DC News“

Demnach hätten Streunerhunde mit dem Tod der Kindes nichts zu tun. Die Blutspuren des Kindes könnte man den behördlich registrierten Tieren auch im Nachhinein drauf geschmiert haben - der Arzt der die Tiere bzw. den leblosen Körper des Kindes untersuchte wurde ja unter "Zeitdruck" gesetzt- wer hat wohl Interesse, das zu tun? Möglicher weise war es ein grausames Handwerk, auf dessen Grundlage ein grausames Gesetz gegen Streunerhunde erlassen wurde. 

Der für das Kind tragische Fall rechtfertigt keineswegs die durch die Gesetze ermöglichte - profitorientierte - Hetze und Tötung der Streunerhunde. Schon die Möglichkeit, sich gewaltig geirrt haben zu können, sollte für selbstbewusste Volksvertreter eines EU-Mitgliedsstaates ausreichen, die Gesetze gegen Streunerhunde sofort aus Kraft zu setzen.