Chubby (Patratzel auf) ist ein alter und glücklicher Streunerhund aus Bukarest. Er konnte gerade noch vor den Hundefängern der Stadt Bukarest und damit vor dem Tod gerettet werden und dies deshalb, weil eine junges und wunderbares Mädchen sagte: „NEIN!“.

Hundefänger der Stadt Bukarest – berühmt berüchtigt für ihre brutalen Methoden, Hunde zu behandeln- kamen um Chubby einzufangen und einzuschläfern. Chubby lebte in einer Koppel ähnlich einem Pferdeunterstellplatz, und wurde von einer Frau und ihrer Tochter versorgt. „Er ist ein 17 Jahre alter Junge, der von einem Nachbarn vor 10 Jahren hierher gebracht und versorgt wurde und der vor 10 Jahren verstarb, wir haben die Pflege des Hundes übernommen, ihn gefüttert und wenn erforderlich, zum Tierarzt gebracht.

Wir haben ihn impfen und chippen lassen und wir haben über seinen Gesundheitszustand einen Gesundheitszertifikat, das vom Tierarzt ausgestellt wurde. Wir konnten ihm nicht nach Hause nehmen da er es sich nach so vielen Jahren in Freiheit an ein Leben in einer Wohnung nicht gewöhnen konnte. Er ist ein freundlicher und sanfter Hund, der in seinem gesamten Leben keine Anzeichen von Gewalt gezeigt hat“, sagte die Frau, die Chubby auf ihrem Grundstück hielt.

Seit dem letzten Monat hatten sie und ihre Tochter täglich die Befürchtung, dass die Hundefänger der Stadt Bukarest, die Euro 50 pro Hund für jeden gefangenen Hund erhalten, Chubby einfangen werden. Daher stellten sie sicher, dass Chubby innerhalb des Gartens verbleiben musste, das an allen Seiten mit einem stabilen Zaun abgegrenzt war.

Die Befürchtungen wurden wahr

Die Hundefänger der Stadt Bukarest und ein Polizist hatten den Gartenzaun illegaler weise zerstört und sind in das Grundstück eingedrungen und wollten dort Chubby einfangen. Die Tochter hörte den Lärm und rannte sofort in den Garten und warf sich auf den Hund, und bat die Hundefänger weinend und bettelnd den Hund in Ruhe zu lassen. Nach einigen gespannten Minuten verließen die Hundefänger das Grundstück nachdem das Mädchen versicherte, die Papiere des Hundes vorzulegen.

Nach diesem gefährlichen Vorfall wurde ein neuer und sichererer Platz für Chubby gefunden. Er wurde zu einer Dame gebracht, die schon viele Straßenhunde vor den Fängern von Bukarest gerettet hatte. Chubby lebt nun in einem großen Hof und hat 2 gute Freunde die älter sind als er. „Ich habe ihn noch nie so glücklich und zufrieden gesehen. Er liebt es, Stunden im Stall mit den Ziegen zu verbringen. Wir bezahlen eine Pauschale für Chubby und wir besuchen ihn jede Woche. Ich bin traurig dass ich ihn nicht wie früher täglich sehen kann, aber ich bin umso glücklicher dass er hier sicher ist“, sagte die  Tochter.

Chubby ist einer von tausenden Streunerhunden, die nahe der Häuserblocks leben und gepflegt werden von den rumänischen Tierfreunden, die ständig Angst haben dass die Tiere von den Hundefängern der Stadt Bukarest gefangen werden. Es wurde über viele harte Konfrontationen zwischen Tierliebhabern und Hundefängern berichtet, nachdem dieses Tötungsgesetze den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden die Wahl eingeräumt haben, sich für das ineffiziente und unmenschliche Töten der Tiere entscheiden zu können. Die Hundefänger sind schlecht ausgebildet und wurden nicht von einem Tierarzt gesehen, so wie es das Gesetz vorschreibt, und gerade wegen deren brutalen Methoden sterben einige der gefangenen Hunde noch an Ort und Stelle vor den Augen der Passanten und der Kinder. Menschen aus Bukarest verwenden Facebook um die Menschen über die Anwesenheit der Hundefänger auf den verschiedensten Straßen und Nachbarschaften der Stadt zu warnen.

Die gefangenen Streunerhunde können nach 14 Tagen Aufenthalt in den staatlichen Hundezwinger/Heime getötet werden. Aber wegen den Horror-Bedingungen und vielen illegalen Praktiken in diesen staatlichen Hundezwinger/Heimen sterben viele Hunde schon vorher, manche unter größten Qualen und Todeskämpfen (Agony).

© 2014  Photo Credit: REUTERS/Bogdan Cristel, Photo 3. April 2014 - A young girl protects the dog against a police man with multiple dog catchers . a true story- see here!