Rumänien- Eine Hundemetropole

Den Mitgliedsstaat der Europäischen Union Rumänien ist eine Metropole von einigen Millionen streunenden Hunden. Das Problem wurzelt im kommunistischen System Ceaușescus, das Bauern in die Städte zwang und deren Hunde auf den Straßen verblieben, die sich vermehrten. Das Anwachsen der Hundepopulation wurde vernachlässigt und sogar von der EU gerügt, die Gegenmaßnahmen sind dafür umso drakonischer und treffen auch die privaten Haushunde.

Das Leid von Familien und Kindern 

Hundebesitzer in Rumänien müssen nun aufgrund eines neuen Gesetzes ihre Haushunde auch kastrieren lassen. Für viele Bürger Rumäniens, die von EU-Hilfsgeldern und tonnenweise Lebensmittel-und Kleidungsunterstützungen zum Großteil von Hilfsorganisationen leben (Siehe Publikationen im Internet. ) ist dieser Zwang zur Kastration eine Katastrophe. Ein Durchschnittsbürger verdient in Rumänien unglaublich wenig. Familien können sich nicht leisten, die Hunde zu kastrieren. Das monatliche Pro-Kopf  Durchschnitts-Netto-Einkommen liegt 2012 bei Euro  383,9 (siehe Auswärtiges Amt Deutschland).  Die drohenden Strafen, wenn die Hunde  bis 1.Jänner 2015 nicht kastriert werden (Strafrahmen: Euro 454 - 1.136),  könnten den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Beachte, dass bereits die Mindeststrafe  das  Pro-Kopf Durchschnitts-Netto Einkommen bei weitem übersteigt!  In ihrer Verzweiflung setzen sie die Hunde aus bzw. steht dieser Schritt als letztes Mittel möglicher weise noch bevor- Lebewesen, die als "Familienmitglieder" empfunden werden.

Wie geht es Kindern, wenn ihre geliebten Hunde ausgesetzt werden?  Wir meinen, es bricht ihre Herzen. Wie erklären Eltern ihren Kindern, dass sie den Hund nun aussetzen müssen, der womöglich laufend vor der Tür steht oder heimlaufen möchte. Das Leid dieser Kinder und ihrer Hunde darf nicht nur Schlagzeile werden, sondern muss eine medial omnipräsente Gewissensstimme für die Verantwortlichen in Rumänien sein. Die ausgesetzten Hunde gelten nun als Streunerhunde und vermehren dadurch die Zahl der ohnehin vielen streunenden Hunde, die eine willkommene Beute für Hundefänger - Profis und Amateure, Einzelgänger wie auch Banden – sind, die viel Geld damit scheffeln - bezahlt vom rumänischen Staat.

 Das Gesetz zum Impfen, Chippen und Kastrieren