In September 2013 hat das Parlament ein Gesetz in Kraft gesetzt mit dem Ergebnis, dass Fänger eines streunenden Hundes pro Hund Euro 50 erhalten können. Eine gute Einnahmequelle für Menschen, die zu wenig zum Leben haben – aber auch ein Millionengeschäft für die Hundefangmafia, wie im Internet massenhaft berichtet wird. Die Hunde müssen in staatliche Auffanglager – oder was immer man dafür hält-
abgegeben werden, und sollte sich niemand innerhalb von 14 Tagen als Besitzer melden oder ein Tier adoptieren, werden die Tiere, die pfleglich zu behandeln sind, getötet. Dem Gesetz nach dürfen nur staatlich befugte Personen die Tiere töten–wer auch immer zu einer befugten Person erklärt wird. 
Die Praxis sieht schlimmer aus!

 

Primär fragt man sich als EU-Bürger, ob die Mehrheit der Abgeordneten des rumänischen Parlaments, die für ein solches Fang-und Blutgeld-Gesetz gestimmt haben, daran dachten, dass sie damit die niedrigsten Instinkte des Menschen ansprechen und dafür auch noch ein staatliches Belohnungssystem geschaffen haben. Wie die Praxis beweist, fühlt sich ein bestimmter Menschenschlag von solchen Botschaften besonders angesprochen – das ist zwar kein rumänisches Phänomen- „Grausamkeit kennt keine Landesgrenzen“ so Albert Abrahamian, Präsident Lions Club Wien MozART, „Grausamkeit ist ein menschliches Problem, das mit solchen Gesetzen bei bestimmten Menschen aktiviert und durch ein Belohnungssystem gefördert werden kann. Der Zweck heiligt diese Mittel NICHT! Dieses Gesetz kommt mir vor wie ein intellektueller Amoklauf. “ sagte er abschließend. Siehe Veröffentlichungen im Internet in Deutscher Sprache und  in Englischer Sprache

 

Hinweis: Im rumänischen Parlament gibt es nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner solcher Gesetze und wie überall, zählen die Abstimmungsergebnisse. Fakt ist, dass das Gesetz in Kraft treten konnte.